Die Gestaltung des Bahnhofvorplatzes sollte grün, farbenfroh (in Bezug auf die Bepflanzung) und eher zum Verweilen einladen. Ein Bahnhof ist ein zentraler Ort an dem Menschen an-/abreisen, sie kommen aus anderen Städten und es ist der erste Eindruck, den diese Menschen von einem Ort erhalten.
Wer einen solchen Ort schön gestaltet mit öffentlichen Sitzgelegenheiten, guten Verkehrsanbindungen wie Bus, Leihfahrräder, Taxi, E-Carsharing steht heute im europäischen Vergleich gut dar und kann so mehr Menschen dafür gewinnen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um den privaten PKW-Verkehr (Berufs-Pendelverkehr) und die Stadtbesucher (Stadtbummler) aus der Stadt zu halten.

Leihfahrräder gehören heute schon häufig zum Stadtbild einer jeden größeren Stadt. Im Innenstadtbereichen können diese häufig überall abgestellt werden, sodass der nächste dieses Fahrrad wieder nutzen kann. Ein weiterer Vorteil gegenüber den E-Scootern, normale Fahrräder müssen nicht eingesammelt und aufgeladen werden. Außerdem gibt es in der Stadt Paderborn nur wenig Höhenmeter zu überwinden, sodass ein E-unterstützung gar nicht wirklich notwendig ist. Wenn dazu der öffentliche Nahverkehr (Busse) vielleicht im Stadtgebiet noch kostenfrei für die Paderborner Bürger angeboten würde, wäre es ein zusätzliches Plus für alle. Ein Zweitwagen wäre einfach nicht notwendig und der Parkraum könnte für andere Dinge genutzt werden.
Für Reisende oder Menschen, die gänzlich auf ein privates Auto verzichten wollen, wäre es prima, wenn ein E-Carsharing-System im Stadtgebiet aufgebaut werden könnte. Eine ausreichende Versorgung mit Ladesäulen auf Parkplätzen von Einkaufszentren, Lebensmittelgeschäften, Universität, Technologiepark, Am Nordbahnhof, an mehreren Stellen in Schloß Neuhaus, Elsen, Sennelager usw., sowie in der Nähe von Gewerbegebieten würde mit Sicherheit helfen, dass die E-Mobiltät und die Nutzung eines Car-Sharing-Angebotes wächst. Außerdem ändert jede Generation für sich das Verhalten und es wäre einfach angebracht, ein passendes Angebot zu implementieren, um Menschen für eine nachhaltigere Lebensweise zu animieren.
Es gäbe damit auch die Möglichkeit neue Geschäftsfelder zu gestalten, andere Angebote den Bürgern zu bieten und die Stadt mit noch mehr grün auszustatten und mit weniger Autoverkehr zu belasten. Wohnen in der Stadtmitte könnte wieder interessant werden, wenn es bezahlbar für die Menschen bleibt.
Das sind nur einige grobe Anregungen, die zum Teil auch schon in anderen Städten umgesetzt worden sind.

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Irene Brunsch
19490cookie-checkGanzheitliche Lösungen für den innerstädtischen Verkehr