Bis 2030 muss auch gesamt Paderborn seinen CO2 Ausstoß mehr als halbieren von jetzt 8.77 Tonnen CO2 pro Bürger und Jahr auf 4.2 Tonnen. (Forderungen vom Pariser Abkommen 2015, Green Deal EU und Urteil des Bundesverfassungsgerichtes). Der Heizbedarf der Wohnhäuser ist dabei ein riesen Problem, weil jetzt schon Baustoffmangel insbesondere beim Dämmmaterial existiert und es auch gar nicht soviele Handwerker gibt, die genügend Häuser bis 2030 entsprechend dämmen können. Daher muss zwingend auch daran gearbeitet werden, dass der Energieträger für das Heizen auf regenerative Energien umgestellt wird: Ersatz von Erdgas durch Wasserstoff oder green fuels, durch Anschluss an ein Fern-/Nahwärmenetz eines (Blockheiz-)kraftwerkes, dass regenerativ betrieben wird oder direkt mit regenerativen Strom heizen (Häuser, die sowieso schon Stromheizung haben). Die Nutzung der Abwärme von Bentleroder anderen Industriebetrieben ist ein kleiner Anfang. Aber auch hier führt kein Weg am massiven Ausbau der Windkraftanlagen und Photovoltaik vorbei. Im Sommer wird ebenfalls zunehmend regenerative Energie zum Kühlen benötigt, die derzeit überwiegend über strombetriebene Kühlaggregate geschieht. Dies muss in einem Wärmekonzept mit berücksichtigt werden.

Ihr Name
Michael Schurwanz (Parents/Paderborn for Future)
18010cookie-checkHeizbedarf der Häuser mit regenerativen Energien decken