Holz statt Beton im neuen Stadtquartier Barker!
Nach der sektorenscharfen Kurzstudie des Bundesamtes für Bau-, Stadt- und Raumforschung vom vergangenen Dezember BBSR 17/20) fallen 10 % der Treibhausgase in Deutschland bei der Errichtung von Gebäuden an. Hauptfaktor dabei ist Beton, weil er mit Zement hergestetlt werden muss. Zement ist aber der klimaschädlichste Baustoff, den wir kennen, weil bei seiner Herstellung Unmengen von CO2 ausgeschieden werden. Daher fordern Architekten wie Klimaforscher auch – wo immer möglich – Beton durch Holz zu ersetzen. Dass ist auch bei mehrgeschossiger Bauweise möglich, wie inzwischen weltweit – in Deutschland aktuell etwa in München und Berlin – nachgewiesen wird. Die derzeitige Situation auf dem internationalen Holzmarkt wird nicht von Dauer sein – die Preise werden sich, wenn auch auf höherem Niveau, einpendeln. Daher sollte Paderborn hier die einmalige Chance ergreifen und ein ganzes Stadtquartier in Holzbauweise errichten. Das könnte architektonisch wie auch ökologisch zu einem Leuchtturmprojekt werden, das weit über die Grenzen von OWL hinaus seine Strahlkraft entfalten würde! Es gilt der Satz: Keine Klimawende ohne Bauwende.

Ihr Name
Fritz Buhr
18870cookie-checkHolz statt Beton